23. Mai 2010
Ganz ehrlich: ich war skeptisch. Wir hatten den Termin für das After Wedding Shooting, also die Fotosession nach der eigentlichen Hochzeit, für den Sonntag danach angesetzt. Am folgenden Tag!
Doch von Augenringen und gezeichneten Gesichtern keine Spur; das Brautpaar Astrid und Martin wirkten auch nach dem größten Fest aller Zeiten wie das blühende Leben selbst! Wir starteten am späteren Nachmittag beim Ganglbauergut (www.derhof.at), wo die Beiden am Vortag die Hochzeit feierten und konnten das wunderbare Licht der tiefer stehenden Sonne ganz entspannt, wie einen riesigen Scheinwerfer, einsetzen.


Schon wieder hatte ich ganz besondere Menschen vor der Kamera. Astrid und Martin wirkten beim Vorgespräch sehr strukturiert und wohlorganisiert auf mich – doch wer nun denkt, das hätte etwas mit Emotionslosigkeit zu tun, irrt gewaltig. Es war einfach unglaublich, wie sehr die Beiden ihrer Begeisterung Ausdruck verleihen konnten… Ich empfand das ganze Shooting von Anfang an sehr sehr kreativ und von einem ganz besonderen Vertrauen getragen. Durch meine Begeisterung entstanden sehr spezielle Bilder, die – auf dem Display der Kamera vorgeführt – ein wahres Feuerwerk von positivem Feedback auf mich zurückwarfen. Astrid und Martin scheuten sich einfach nicht, spontan zu sagen, was sie spontan empfanden. Wunderbar, ein nicht aufzuwiegendes Geschenk an den Künstler in mir! Tausendmal Danke dafür!
weiter…
10. Mai 2010
Feuerwehrsport? Hmmm?
Als ich das Hobby von Alex zum ersten Mal hörte, musste ich wohl so ähnlich reagiert haben. Tatsächlich – man kann sein Dasein als Feuerwehrmann auch sportlich ausüben und sich mit anderen Mannschaften im Hakenleitersteigen, dem Hindernisbahnlauf, der Feuerwehrstaffel und dem Nasslöschangriff messen! (www.feuerwehrsport.at)
Dass der Alex nicht nur im Sport ein robustes Durchhaltevermögen besitzt, konnte er bei unserem Shooting am Montag nach der Hochzeit in Frankenburg beweisen. Er war nicht ganz gesund, ließ sich aber nichts anmerken und setzte die “Latin-Lover-Posen” grandios um (s. unten) …
Wobei Christina ihm in Sachen Draufgängertum um nichts nachsteht, mussten wir doch eine kleine Wanderung zu unserer Fotolocation an einem Bach machen. Irgendwie schien sie vergessen zu haben, dass sie ein Brautkleid trägt und stapfte mit einem meine Bedenken wegwischenden ”Ah wos, gemma!” einfach drauf los!


Wir fingen am Nachmittag zu fotografieren an, die Wolken zogen herum und manchmal gab´s sogar das eine oder andere Tröpfchen auf der Haut zu spüren. War aber völlig egal, weil nichts desto trotz phantastische Bilder dabei weiter…
8. Mai 2010
Für einen “Kreativen” ist es nichts besonders Außergewöhnliches, bis spät in die Nacht hinein zu arbeiten. Für das Fotografieren “danach”, also das Fotoshooting nach dem eigentlichen Hochzeitstag ist es auch nicht selten, dass sie bis zur Dämmerung dauern. Doch den Spieß mal umzudrehen und gaaaaanz früh morgens mit einem Shooting zu beginnen, war neu. 6:30 Uhr! … Wahnsinn.

Ursprünglich war unsere Fotosession an einem Dienstag Nachmittag nach der Hochzeit am Samstag angesetzt. Ich erzählte den Beiden großmaulig davon, wie toll das Licht sei, wenn die Sonne sehr tief stünde und wir den ganz besonderen Zauber der Dämmerung einfangen könnten…

Nun, es regnete an diesem Dienstag.
Wir schoben den Termin hin- und her und konnten uns nur auf einen Tag einigen, an dem wir alle am Abend bereits weiter…