Tanja & Thomas

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25. August 2010

Ich weiß, was ich machen will: einzigartige, kraftvolle Bilder, die den Betrachter fesseln.

Ich weiß auch, was ich NICHT machen will: durchschnittliche Fotos – Bilder, langweilig wie ein kleinster gemeinsamer Nenner.

Der Durchschnitt ist der Umkehrschub der Kunst; ein völlig entgegengesetztes Konzept. Jeder Mensch ist einzigartig; jedes Paar mehr als die Summe der einzelnen Teile und damit auch einzigartig. Wieso ausgerechnet bei Hochzeiten manchmal so wehement versucht wird, den Konventionen zu genügen, dem Geschmack DER ANDEREN zu entsprechen, versteh ich daher nicht.

Hochzeiten könnten viel kreativer gesehen werden, schließlich gibt´s nur wenig Eckpunkte:

  • Ein Ritual, das öffentliche Versprechen zweier Liebender und
  • die wahrscheinlich größte Party in deren Leben.

Also können Hochzeiten auch völlig anders gefeiert werden. Wer zwingt einen eigentlich dazu, in überteuerten Outfits die immer gleichen Rituale abzuhalten? Wieso nicht eigene Rituale erfinden? Wieso sich nicht eigene Outfits ausdenken oder junge Kreative engagieren? Wieso nicht ganz andere Fotos machen zu lassen, Bilder die es noch gar nicht gibt, die erst erfunden werden müssen?

Ein gutes Beispiel für “Bilder, die erst erfunden werden müssen”, sind die Ergebnisse des Hochzeitsshootings von Tanja und Thomas. Schon der Einstieg in das Shooting war bemerkenswert, weil Tanja das Kleid noch gar nicht angelegt hatte, als wir uns trafen. Doch das war absolut kein Problem, weil der Vorraum des WCs, in dem Sie sich umzog, eine tolle Location war, die wir gleich für die ersten Bilder nutzten!

Ich glaube, wir haben mit diesem Shooting die Grenzen der Hochzeitsfotografie mal wieder ein Stück weiter hinausgeschoben haben. Was für ein Erlebnis, was für tolle Bilder!

Und dann war da noch das Brautstrauß-Thema. Erst als wir uns in Linz trafen, bemerkten die Beiden, dass sie den (extra neue angefertigten) Brautstrauß zuhause vergessen hatten. Ihn zu holen, hätte fast eine Stunde gedauert; also haben wir uns entschieden, OHNE Brautstrauß zu shooten.

Und? Fehlt irgendwas auf den Bildern?

Ein “geheimer” Star auf den Bildern ist sicherlich die Dalmatiner-Hündin von Tanja und Thomas. Ein sehr sehr liebes Tier, das höchsten ästhetischen Ansprüchen genügt und einen ganz neuen Aspekt von schwarz und weiß in die Bilder einbringt.

Die Schwester von Tanja war als Assistentin dabei; ohne sie wären die Bilder mit der Dalmatinerin auch deutlich schwieriger geworden. Durch die perfekte Hundebeaufsichtigung konnten sich Tanja und Thomas sehr gut auf das Shooting konzentrieren und mussten sich nicht um das Wohl der Hündin kümmern.

Genauso verhält es sich übrigens mit Kindern des Brautpaares! Ich kann nur empfehlen: Nehmt euch eine Vertrauensperson mit und lasst euch mit vollem Karacho und ohne doppelten Boden in das Shooting rein!

Wir starteten unser Shooting beim Lentos in Linz und fuhren anschließend in die alte Zuckerfabrik in Enns. Dort versuchte ich, “trashiger” zu fotografieren und das Thema “Hochzeitsbild” das eine oder andere Mal echt neu zu definieren.

Wir warteten die Dämmerung ab, ich baute meine mobile Lichtanlage auf und dann musste ich “ins Schwarze” schießen, denn beim Blick durch die Kamera sah ich nur die Dämmerung aber nicht die Gesichter des Brautpaares, weil die erst durch den Blitz der Lampe Licht erhielten. Doch wie hier zu sehen ist, hat der Blick auf das Kameradisplay dann überzeugt!

Tanja und Thomas sind bemerkenswerte Menschen, die kaum Vorbehalte haben. Ich hab wirklich viele sehr unkonventionelle Posings angeregt, welche von den Beiden umgesetzt wurden, ohne es groß zu hinterfragen. Das ist ein großer Vertrauensbeweis, für den ich sehr dankbar bin und der mir es ermöglicht hat, vieles auszuprobieren.

Es hat großen Schwung in das Shooting gebracht und echt “Flow” erzeugt, wir konnten Experimente ohne Vorurteile machen und das Urteil erst später (beim Bilder aussuchen) fällen! So entstehen einzigartige Bilder, die es vorher nicht gab!

Wir fotografierten bis zur völligen Dunkelheit und machten dann auch noch “ganz andere” Hochzeitsbilder. Das Ziel war, in die Bilderserie auch noch andere Aspekte einzubringen.

Intimität, Erotik, Nähe, Haut auf Haut.

Also öffnete Tanja ihr Haar und beide tauschten das Hochzeitsoutfit gegen Jeans und sonst nix. Nachdem es schon ganz dunkel war und meiner Lichtanlage die Akkuleistung ausging, musste ich mit ganz normalen Taschenlampen fotografieren, was überraschend tolle Bilder möglich machte.

Ich finde diese Bilder einfach grandios; sie zeigen sehr eindrücklich, was alles möglich werden kann, wenn man sich Zeit nimmt und das Hochzeitsshooting an einem Tag nach der Hochzeit durchführt.

Liebe Tanja, lieber Thomas – DANKE für euren Mut, eure Bereitschaft für Experimente und das große, mir entgegengebrachte  Vertrauen!

Lieber Blog-Leser: In diesem Blog findest du alle Bilder und Geschichten, die bei sogenannten “After-Wedding-Shootings” entstanden. Ich möchte damit den Beweis antreten, dass dieses “an einem anderen Tag fotografieren” die einzig wirklich gute Möglichkeit ist, besonders außergewöhnliche, liebevolle und innovative Hochzeitsfotografie hervorzubringen. “Nehmt euch die Zeit und Kraft eines neuen Tages!”

Text & Bilder: m-art-in arbeithuber

Laura & Stefan

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23. August 2010

Ich bin wirklich ein Glückspilz. Menschen zu einer Zeit begleiten zu dürfen, in der sie ein Fest der Zweisamkeit feiern, sich einander auf Ewig versprechen … Schon als ich die Hochzeitsshootings noch am Tag der Hochzeit machte, hatte ich das Privileg, ALS EINZIGER das Hochzeitspaar für ca. 1,5 Stunden ganz “privat” zu erleben. All das ist noch besser geworden, seit ich nur noch AfterWeddingShootings mache. Nun sind es mehr als drei Stunden, die mir das Brautpaar, entspannt & auf Wolke 7, in den Tagen nach der Hochzeit”schenkt”.

Dieses Zusammentreffen Brautpaar-Fotograf ist etwas Besonderes; ein emotionales Näherkommen, notwendig, um aus den Hochzeitsbildern viel mehr zu machen, als bloße Dokumentation: Ein Foto-Manifest zweier Liebender!

Wenn man als Fotograf nun das Glück hat, einem Paar wie Laura & Stefan zu begegnen, dann ist das Shooting eigentlich schon eine g´mahte Wies´n. Das Fotografieren selbst läuft wie von unsichtbarer Hand gesteuert – wichtig ist, was menschlich passiert.

Gerade bei den besonders emotionalen Shootings kommt mir meine bodenständige Ausbildung und die laaange Zeit, die ich bereits Fotograf bin, sehr entgegen. Ich hab mal nachgerechnet und festgestellt, dass ich nun schon deutlich mehr als meine halbe Lebenszeit als Menschenfotograf arbeite. In dieser Zeit hat sich zB die Kameratechnik komplett verselbstständigt und Platz geschaffen, um die Konzentration auf etwas Anderes zu richten …

Manchmal habe ich das Gefühl, ich könne blind fotografieren … Alles läuft automatisch; ich kann mich voll und ganz auf die Menschen konzentrieren, die mir vor der Kamera ihre Zeit schenken.

Wichtig ist immer nur der emotionale Moment.

Wir trafen uns am Nachmittag an einer meiner Lieblingslocations, dem Lentos in Linz. Der Wetterbericht war für den späteren Tag mit Gewitterwolken gespickt, doch das hielt uns nicht davon ab, das Shooting zu zelebrieren und zu feiern.

Natürlich mussten wir immer wieder im Gastgarten des Museums eine Pause einlegen (ich hab irgendwann aufgehört zu zählen). Aus den geplanten drei Stunden wurden viel mehr, weil´s wirklich Spaß gemacht hat und ein sehr schönes Zusammentreffen war.

Es klingt vielleicht kitschig, doch bei Laura und Stefan hatte ich das Gefühl, wir würden uns schon seit der Sandkiste kennen. Obwohl sich das nicht ganz ausgeht, ist das Gefühl bei ganz vielen Brautpaaren da. Bei den Beiden allerdings ganz stark; beim Schmäh und der Einstellung zum Leben waren wir uns sehr einig! Ich kann mich nur wiederholen: Was für ein Geschenk!

Aus all diesen Gründen kann ich allen heiratswilligen Blog-Lesern nur empfehlen, bei der Auswahl des Fotografen besonders auf die emotionalen Kriterien zu achten. Für die Qualität des späteren “Produkts”, also der Fotos, ist dieses “auf einer Welle sein” von entscheidender Bedeutung.

So funktioniert´s am Besten. Auf einer Ebene, die gaaaaanz weit weg ist vom bloßen “ICH Fotograf – DU Kunde”.

Laura und Stefan haben mich sofort “geknackt”. Einfach nur, weil sie so sind, wie sie sind.

Es ist ja nicht gerade so, dass ich ein verschlossener Typ bin, aber ich kann auch “professionell” sein (ihr versteht?). Normalerweise gehe ich mit offenem Herzen durch die Welt, doch manchmal muss man es auch schützen.

Nicht so bei Laura & Stefan, denn wenn das Gegenüber genauso offenherzig auf einen zugeht- dann passiert´s, und die besten Bilder der Welt entstehen!

Und weil es so war, wie´s war, wurden wir auch noch von einem Naturschauspiel beschenkt. Wie schon erwähnt, waren Unwetter angekündigt, welche sich dann auch bei Dämmerung in einem Wetterleuchten ankündigten. Es sah fast wie ein “Nordlicht bei Tag” aus – faszinierend – auch als Kulisse für eines der letzten Bilder!

Liebe Laura, lieber Stefan – DANKE für eure offenen Herzen, den Spaß beim Shooten, euer entspannt sein und dass ihr so seid, wie ihr seid!

Lieber Blog-Leser: In diesem Blog findest du alle Bilder und Geschichten, die bei sogenannten “After-Wedding-Shootings” entstanden. Ich möchte damit den Beweis antreten, dass dieses “an einem anderen Tag fotografieren” die einzig wirklich gute Möglichkeit ist, besonders außergewöhnliche, liebevolle und innovative Hochzeitsfotografie hervorzubringen. “Nehmt euch die Zeit und Kraft eines neuen Tages!”

Text & Bilder: m-art-in arbeithuber

Elke & Stephan

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23. August 2010

Ein toller Aspekt bei AfterWeddingShootings ist die Freiheit bei der Auswahl der Fotolocation(s). Romantisch, stylish, trashig – alles ist möglich – idealerweise mit Bezug zum Paar. Ich bin wirklich froh, nicht neben fünf anderen Brautpaaren bei absolut miesem Licht in botanischen Gärten fotografieren zu müssen – da hat das Shooting “danach” eine völlig andere Qualität!

Allerdings hat die Sache auch einen Haken: Wenn man als Fotograf eine Location erst einmal kennt, dann ist die Gefahr sehr groß, sich in Motivwahl und Posing zu wiederholen… Prompt meldet sich die ermahnende Stimme aus meinem Hinterkopf: “Obacht; wer gewohntes macht, ist gewöhnlich!”

Die Schaunburg bei Eferding zum Beispiel. Diese Location kenn´ ich wie die gähnende Leere meines Geldbörsels – da fällt es schwer, das kreative Rad mal wieder neu zu erfinden! Doch dann traf ich mit Elke und Stephan zusammen, die Gewohnheiten waren weggefegt, eine Welle der Inspiration überkam mich und wohl auch die beiden Protagonisten …

Eines der ersten Bilder entstand auf der Brücke zur Burg. Im Liegen. Ohne Unterlage. Ein Direkteinstieg, der gleich mal deutlich machte, wo es hingehen wird. Das stimmte uns auf das ein, was noch folgen sollte! Bei “normalen” Hochzeitsshootings wäre das ein absolutes NoGo! Wenn überhaupt ginge das nur am Ende eines Shootings und nur mit extremsten Schmutzvermeidungsmaßnahmen, die dem Bild jede Dynamik nehmen! Beim AfterWeddingShooting trübt aber nichts den Blick – auch nicht die Sorge um das Kleid!

Das ist das wirklich wunderbare (im wörtlichen Sinn) meines Jobs: Ich hab Menschen vor der Kamera, jeder anders, jeder eine Inspiration, jeder auf seine eigene Art und Weise unbegrenzt schön. Elke und Stephan sind, genauso wie alle Brautpaare dieser Welt, eine völlig einzigartige Inspirationsquelle. Es geht nur um´s so sein, wie man eben ist.

Elegante Coolness und liebevolle Zweisamkeit müssen kein Gegensatz sein, sie können auch wunderbar nebeneinander existieren; Elke und Stephan beweisen das sehr eindrücklich. Manche Bilder lassen vor Rührung die Körpertemperatur steigen, andere sind so prickelnd, dass man es fast schon auf der Haut zu spüren glaubt.

Natürlich war auch der Sohn von Elke und Stephan in der ersten Stunde mit dabei – wie´s aussieht, hat er das Shooting auch genossen!

Die Hochzeitsbilder von Elke und Stephan sind vieles, aber eines sicher nicht: durchschnittlich. Das liegt natürlich daran, welche Einstellung das Brautpaar mitbringt und was der Typ mit der Kamera in seinem Fotografenherzen trägt. Der Durchschnitt ist der Feind des Kreativen – DANKE für´s beiseite Schieben desselben, während wir zu neuen Ufern aufbrechen und das Shooting zu einer besonderen Erfahrung machen konnten.

Liebe Elke, lieber Stephan – DANKE für euren Willen zur Außergewöhnlichkeit, für´s einzigartig sein wollen und das angenehme Prickeln beim Betrachten eurer Bilder!

Lieber Blog-Leser: In diesem Blog findest du alle Bilder und Geschichten, die bei sogenannten “After-Wedding-Shootings” entstanden. Ich möchte damit den Beweis antreten, dass dieses “an einem anderen Tag fotografieren” die einzig wirklich gute Möglichkeit ist, besonders außergewöhnliche, liebevolle und innovative Hochzeitsfotografie hervorzubringen. “Nehmt euch die Zeit und Kraft eines neuen Tages!”

Text & Bilder: m-art-in arbeithuber

Petra & Martin

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8. Juli 2010

Eigentlich war das Fotoshooting von Petra und Martin am Tag der Hochzeit in aller Hergottsfrüh´ geplant. Doch dieser Herrgott kippte wohl eine ganze Badewanne aus und überschüttete das Brautpaar mit unzähligen Glückstropfen, jeder für sich eine kleine Taufe, ein kleines Willkommen im neuen Lebensabschnitt.

Einige Wochen später fanden wir dann endlich einen Tag, an dem das Wetter und unsere Terminpläne zusammen- spielten. Wir trafen uns in Steyr, wo die Hochzeit stattfand und begannen bei herrlichstem Sommerwetter unser Shooting.

Steyr ist eine grandiose Kulisse, die von purer Romantik bis Superstyle alle Arten von Bildern erlaubt. Nachdem ich vor meiner Selbstständigkeit in Wels 10 Jahre lang in Steyr gearbeitet und dort meine Ausbildung absolviert hatte, kenne ich die Stadt recht gut und finde mich immer wieder auf Anhieb zurecht.

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Silvia & Gottfried

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17. Juni 2010

Für die meisten Berufsfotografen, die sich mit dem Thema Hochzeit beschäftigen, gibt´s wohl 2 Horrorszenarien:

1. Du sitzt gemütlich in Italien bei einem Espresso und genießt die Sonne, als plötzlich das Handy schrillt, vibriert oder dir auf andere Weise den Moment versaut. Am anderen Ende der Leitung meldet sich eine Braut oder ein Bräutigam und sagt: “Hey, wir hatten doch 11:00 Uhr ausgemacht, WO BIST DU???”
2. Du wirst von einem Kollegen engagiert. Ja, das bereitet echt Stress. Du fühlst dich beobachtet, kontrolliert, ausgeliefert …

Aber wie ihr sicherlich wisst, verwandeln sich düstere Vorstellungen auch manchmal in strahlende Wirklichkeit. Ganz besonders, wenn die Entspanntheit beim Thema Hochzeitsfotografie so unendlich groß ist, wie bei Silvia und Gottfried!
Geheiratet haben die beiden ja schon im Herbst 2009, doch der Herbst ist auch die stressigste Zeit für eine Hochzeitsfotografin – daher wurde das Shooting kurzerhand in den Sommer des folgenden Jahres verschoben und dann aber wirklich richtig abgerockt …

Kennt ihr das, wenn sich im Puzzle eines Lebens die besten Teile wie von selbst einfügen und man alles bekommt, wenn man nichts will? Gottfried alias “Gotti” ist unerwartet in Silvias Leben getreten und plötzlich war alles am richtigen Platz.
Die beiden sind wie Eisen und Magnet. Sie ziehen sich an, halten zusammen und lassen einander nicht wieder los…

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Silke & Wolfgang

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1. Juni 2010

Alles begann mit Schlechtwetter und – soviel sei an dieser Stelle verraten – endete mit einem herrlichen, außergewöhnlichen Shootingtag. Silke und Wolfgang heirateten am 1. Mai 2010 und hatten unglaubliches Glück, denn trotz meteorologischer Vorhersage miesesten Wetters wurden alle von einem schönen Frühlingstag überrascht.
Das angekündigte Schlechtwetter brach aber dann gleich am Sonntag mit nicht enden wollendem Getöse über das Land herein und krallte sich fest, wie es normalerweise nur Steuerprüfer tun.
Es hörte tage- und wochenlang einfach nicht mehr auf zu regnen und so wurde das für den Montag nach der Hochzeit geplante Shooting zur Unmöglichkeit. Immer wieder vereinbarten wir Termine, die wir dann doch immer wieder aus gründen des “durchwachsenen” Wetters verschieben mussten.

 

Doch etwa einen Monat nach der Hochzeit kam der große Tag, es war der 5. Juni – ein herrlicher Sommertag mit allem, was ein entspanntes “AfterWeddingShooting” positiv bereichert: reichlich Sonne, die Ruine Schaunburg als Location, gute Stimmung aller Beteiligten und ein Blechschaden…

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Martina & Lukas

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27. Mai 2010

Ein außergewöhnlicher Tag mit außergewöhnlichen Menschen bei außergewöhnlich miesem Wetter: Der Shootingtag mit Martina & Lukas in Filzmoos. Die Vorgeschichte: Die beiden Linzer Ärzte hatten beschlossen, im Salzburgischen zu heiraten; die Wahl fiel auf ein “Alpen-Chalet” in Filzmoos. Diese schnuckelige Location mieteten die Beiden, um mit Eltern & Freunden drei Tage lang zu feiern. Der Plan war, am ersten Tag kirchlich, am zweiten standesamtlich und am dritten Tag quasi fototechnisch zu heiraten.
Es war im Mai 2010, wahrscheinlich einer der Monate, die die allermeisten “Regenminuten” aufweisen können. Doch die Beiden hatten Glück! Am Tag der kirchlichen Trauung schien die Sonne vom blauen Himmel und am nächsten, für die Standesamtliche reservierten Tag riss zwar Lukas drei Minuten vor dem Termin die Hose (welche dank Martinas Nähkünsten während einer Vollgasfahrt zum Standesamt rechtzeitig wieder heil war…), doch das Wetter war wieder perfekt.

Als ich am dritten Tag, der mit blauem Himmel begann gegen Mittag in Filzmoos aufkreuzte, fing es an zu regnen.
Und hörte nicht mehr auf.
Auf meine Frage, was wir denn nun tun sollten, zuckten die Beiden nur lässig mit den Schultern und meinten: “Na und? Wir fotografieren!”

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Astrid & Martin

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23. Mai 2010

 

 

Ganz ehrlich: ich war skeptisch. Wir hatten den Termin für das After Wedding Shooting, also die Fotosession nach der eigentlichen Hochzeit, für den Sonntag danach angesetzt. Am folgenden Tag!
Doch von Augenringen und gezeichneten Gesichtern keine Spur; das Brautpaar Astrid und Martin wirkten auch nach dem größten Fest aller Zeiten wie das blühende Leben selbst! Wir starteten am späteren Nachmittag beim Ganglbauergut (www.derhof.at), wo die Beiden am Vortag die Hochzeit feierten und konnten das wunderbare Licht der tiefer stehenden Sonne ganz entspannt, wie einen riesigen Scheinwerfer, einsetzen.

Schon wieder hatte ich ganz besondere Menschen vor der Kamera. Astrid und Martin wirkten beim Vorgespräch sehr strukturiert und wohlorganisiert auf mich – doch wer nun denkt, das hätte etwas mit Emotionslosigkeit zu tun, irrt gewaltig. Es war einfach unglaublich, wie sehr die Beiden ihrer Begeisterung Ausdruck verleihen konnten… Ich empfand das ganze Shooting von Anfang an sehr sehr kreativ und von einem ganz besonderen Vertrauen getragen. Durch meine Begeisterung entstanden sehr spezielle Bilder, die – auf dem Display der Kamera vorgeführt – ein wahres Feuerwerk von positivem Feedback auf mich zurückwarfen. Astrid und Martin scheuten sich einfach nicht, spontan zu sagen, was sie spontan empfanden. Wunderbar, ein nicht aufzuwiegendes Geschenk an den Künstler in mir! Tausendmal Danke dafür!

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Christina & Alex

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10. Mai 2010

Feuerwehrsport? Hmmm?
Als ich das Hobby von Alex zum ersten Mal hörte, musste ich wohl so ähnlich reagiert haben. Tatsächlich – man kann sein Dasein als Feuerwehrmann auch sportlich ausüben und sich mit anderen Mannschaften im Hakenleitersteigen, dem Hindernisbahnlauf, der Feuerwehrstaffel und dem Nasslöschangriff messen! (www.feuerwehrsport.at)

Dass der Alex nicht nur im Sport ein robustes Durchhaltevermögen besitzt, konnte er bei unserem Shooting am Montag nach der Hochzeit in Frankenburg beweisen. Er war nicht ganz gesund, ließ sich aber nichts anmerken und setzte die “Latin-Lover-Posen” grandios um (s. unten) …

Wobei Christina ihm in Sachen Draufgängertum um nichts nachsteht, mussten wir doch eine kleine Wanderung zu unserer Fotolocation an einem Bach machen. Irgendwie schien sie vergessen zu haben, dass sie ein Brautkleid trägt und stapfte mit einem meine Bedenken wegwischenden ”Ah wos, gemma!” einfach drauf los!

Wir fingen am Nachmittag zu fotografieren an, die Wolken zogen herum und manchmal gab´s sogar das eine oder andere Tröpfchen auf der Haut zu spüren. War aber völlig egal, weil nichts desto trotz phantastische Bilder dabei weiter…