Andrea & Daniel

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1. September 2010

Das erste, was mir zu Andrea und Daniel einfällt ist NICHT: “verliebt, verlobt, verheiratet”. Mein erster Gedanke zu den beiden lautet sehr ähnlich und ist doch ganz anders: “verheiratet & verliebt, verliebt, verliebt”!

Als wir uns zum Vorgespräch trafen, sprachen Andrea & Daniel immer wieder davon, die Hochzeitsfotos möglichst romantisch haben zu wollen. An dieser Stelle muss ich nun ein Hochzeitsfotografengeheimnis lüften: “romantisch” ist für uns eigentlich das Codewort für kitschig-langweilig und nicht gerade das, was man sich als Aufgabenstellung wünscht …

Ich dachte mir aber schon während des Gesprächs mit zwei so unglaublich sympathischen Menschen, dass ich wahrscheinlich nicht dir richtige “Übersetzung” für die Romantik, so wie sie Andrea & Daniel verstanden, hatte. Jetzt, nach dem Shooting kann ich es korrekt in meine ganz persönliche Fotografensprache übersetzen: … vollkommen echte, liebevolle Zweisamkeit.

Wir trafen uns am Mittwoch nach der eigentlichen Hochzeit in Gmunden; der Himmel hatte viele Wolken zu bieten und man wusste nie ganz sicher, ob es nicht in den nächsten Minuten regnen würde. Meinem Hochzeitspaar war das aber völlig egal. Die beiden strahlten von innen, waren so unglaublich lieb zueinander und man spürte ganz intensiv, dass die Liebe hier keine Plattitüde ist, sondern so echt, wie sie nur sein kann.

Es war ein ganz besonderer Genuss, Andrea und Daniel zu fotografieren. Die beiden waren unglaublich schön; eine Schönheit, die von innen kam und an der Oberfläche eine Spielwiese fand. Diese Energie von Innen überstrahlte das – naja – eher bescheidene Wetter so intensiv, dass es eine geschärfte Wahrnehmung nur für das Schöne gab.

… ein unglaubliches Geschenk, so eine Arbeit machen zu dürfen!

Wir hatten viel Zeit und konnten wir uns die besten Plätze gemütlich aussuchen. Bei wolkenverhangenem Wetter ist es absolut entscheidend, wo Brautpaar und Fotograf positioniert sind. Wenige Zentimeter machen einen Unterschied, den man am Bild sieht. So war es möglich, die eher schwierige Lichtsituation in eine sehr feine, edle Beleuchtung zu verwandeln.

Die beiden genossen es sichtlich, dass sie ihre Hochzeit mit diesem Shooting verlängern konnten, noch einmal in die Rolle der Braut / des Bräutigams zu schlüpfen, sich noch einmal gemeinsam Zeit nehmen und noch einmal die ganze Kraft des Ereignisses in ein zusätzliches Projekt zu investieren…

Unsere mobile Studiolichtanlage (die ich gerne bei Wolkenwetter einsetze) ist zwar ein geniales Werkzeug, doch für die Arbeit damit muss man sich echt Zeit nehmen; deshalb sind die Zeitreserven eines After Wedding Shootings für das perfekte Licht Gold wert. Bei Andrea und Daniel war die Fülle an Zeit aber auch dem Genuss gewidmet. Die beiden kosteten jede gemeinsam verbrachte Sekunde bis zum Anschlag aus, was mir jeden einzelnen Klick wert war.

Es ist wohl das kaum Beschreibbare, was dieses Shooting auszeichnet …

Wir drei stellten eine Art “Verschwörungsgemeinschaft der liebevollen Hochzeitsfotografie” dar und ich versuchte das, was Andrea und Daniel unsichtbar umgab, sichtbar zu machen.

Zur Hochzeit bekamen die beiden eine Magnum-Flasche Schaumwein geschenkt. Nachdem Andrea & Daniel aber keinen Sekt trinken, hatte sie die grandiose Idee, das “Fläschchen” zum Shooting mitzunehmen…
Das Ergebnis ist eine ganze Serie von “Formel-Eins Siegerbildern”! Passt ja auch sehr gut, denn bei der Hochzeit stehst du auch am Stockerl der Emotionen …

Anmerkung: Also, der Daniel trinkt vielleicht keinen Sekt, aber er könnte damit vermutlich jeder Feuerwehr Konkurrenz machen und den kleinen Zimmerbrand im Keim ersticken!

Liebe Andrea, lieber Daniel – DANKE für das echte Gefühl, die besonderen Blicke und dass eure Vorstellung von Romantik überhaupt nichts mit Kitsch und Langeweile zu tun hat!

Lieber Blog-Leser: In diesem Blog findest du alle Bilder und Geschichten, die bei sogenannten “After-Wedding-Shootings” entstanden. Ich möchte damit den Beweis antreten, dass dieses “an einem anderen Tag fotografieren” die einzig wirklich gute Möglichkeit ist, besonders außergewöhnliche, liebevolle und innovative Hochzeitsfotografie hervorzubringen. “Nehmt euch die Zeit und Kraft eines neuen Tages!”

Text & Bilder: m-art-in arbeithuber

Silke & Thomas

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26. August 2010

Häufig werde ich gefragt, wie der rote Kreis (im Bild unten sichtbar) zustande kommt. Nun, das ist ein willkommener Fehler (eine Reflexion im Objektiv), der nur dann zustande kommt, wenn eine punktuelle Lichtquelle im Zentrum des Bildes steht.

Dieser Effekt, welcher völlig ohne digitale Tricks entsteht, sieht toll aus und verdeutlicht die wahrscheinlich wichtigste Zutat zu einem gelungenen Out-Door-Shooting: Die Position der Sonne!

Das Wetter am Shootingtag, den wir mit Silke und Thomas vereinbarten, war grandios. Wir trafen uns erst um 17:00 Uhr am Mittwoch nach der Hochzeit und starteten sehr gemütlich und stressfrei bei bereits sehr tief stehender Sonne. Ihr atemberaubendes Licht war zum niederknien; der absolute Genuss für einen Lichtzeichner …

Üblicherweise werden Hochzeitsfotos am Tag der Hochzeit ungefähr zwischen ca. 11:00 und 15:00 Uhr gemacht. Als ich noch Shootings am Hochzeitstag durchführte fragte ich mich immer, wieso man das größte, teuerste Produkt (quasi die Königsklasse für einen Menschenfotografen) immer in großer Hektik und beim schlechtest möglichen Licht produzieren muss…?!

Wirklich gut ist das Sonnenlicht entweder am ganz frühen Morgen oder am späten Nachmittag – jene, die schon einmal einen Fotokurs besuchten, haben die ermahnenden Worte des Lehrers sicherlich noch im Ohr: FRÜH oder SPÄT fotografieren – das ist die Devise!

Auf den Bildern von Silke und Thomas sieht man die Wirkung der tief stehenden Sonne sehr gut; die Bilder haben eine ganz besondere Kraft – das Licht zeichnet mit Schatten scharfe Striche auf den lichtempfindlichen Chip der Kamera …

Sehr lässig war übrigens auch der Outfitwechsel von Silke und Thomas. Total unkompliziert haben sich die beiden im Rekordtempo hinter ihrem Auto in den “Jeans&TShirt-Modus” katapultiert und damit völlig neue Aspekte der Hochzeitsfotografie in das Shooting eingebracht!

Die beiden Kinder des Brautpaares hatte auch ihren Spaß am Fotoshooting. Völlig unproblematisch war das “ins-Gras-legen-mit-dem-Hochzeitsoutfit”. Ganz natürlich und entspannt konnte die Kinder einfach so sein, wie sie eben sind; konnten blödeln und umherwirblen ohne Rücksicht auf die Kleidung nehmen zu müssen. Ich finde, den Bildern sieht man diese Entspannung auch deutlich an …!

Liebe Silke, lieber Thomas – DANKE für euer unkompliziert sein, eure Bereitschaft zu etwas Neuem und dafür, dass ich total freie Hand hatte und Künstler sein durfte!

Lieber Blog-Leser: In diesem Blog findest du alle Bilder und Geschichten, die bei sogenannten “After-Wedding-Shootings” entstanden. Ich möchte damit den Beweis antreten, dass dieses “an einem anderen Tag fotografieren” die einzig wirklich gute Möglichkeit ist, besonders außergewöhnliche, liebevolle und innovative Hochzeitsfotografie hervorzubringen. “Nehmt euch die Zeit und Kraft eines neuen Tages!”

Text & Bilder: m-art-in arbeithuber

Tanja & Thomas

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25. August 2010

Ich weiß, was ich machen will: einzigartige, kraftvolle Bilder, die den Betrachter fesseln.

Ich weiß auch, was ich NICHT machen will: durchschnittliche Fotos – Bilder, langweilig wie ein kleinster gemeinsamer Nenner.

Der Durchschnitt ist der Umkehrschub der Kunst; ein völlig entgegengesetztes Konzept. Jeder Mensch ist einzigartig; jedes Paar mehr als die Summe der einzelnen Teile und damit auch einzigartig. Wieso ausgerechnet bei Hochzeiten manchmal so wehement versucht wird, den Konventionen zu genügen, dem Geschmack DER ANDEREN zu entsprechen, versteh ich daher nicht.

Hochzeiten könnten viel kreativer gesehen werden, schließlich gibt´s nur wenig Eckpunkte:

  • Ein Ritual, das öffentliche Versprechen zweier Liebender und
  • die wahrscheinlich größte Party in deren Leben.

Also können Hochzeiten auch völlig anders gefeiert werden. Wer zwingt einen eigentlich dazu, in überteuerten Outfits die immer gleichen Rituale abzuhalten? Wieso nicht eigene Rituale erfinden? Wieso sich nicht eigene Outfits ausdenken oder junge Kreative engagieren? Wieso nicht ganz andere Fotos machen zu lassen, Bilder die es noch gar nicht gibt, die erst erfunden werden müssen?

Ein gutes Beispiel für “Bilder, die erst erfunden werden müssen”, sind die Ergebnisse des Hochzeitsshootings von Tanja und Thomas. Schon der Einstieg in das Shooting war bemerkenswert, weil Tanja das Kleid noch gar nicht angelegt hatte, als wir uns trafen. Doch das war absolut kein Problem, weil der Vorraum des WCs, in dem Sie sich umzog, eine tolle Location war, die wir gleich für die ersten Bilder nutzten!

Ich glaube, wir haben mit diesem Shooting die Grenzen der Hochzeitsfotografie mal wieder ein Stück weiter hinausgeschoben haben. Was für ein Erlebnis, was für tolle Bilder!

Und dann war da noch das Brautstrauß-Thema. Erst als wir uns in Linz trafen, bemerkten die Beiden, dass sie den (extra neue angefertigten) Brautstrauß zuhause vergessen hatten. Ihn zu holen, hätte fast eine Stunde gedauert; also haben wir uns entschieden, OHNE Brautstrauß zu shooten.

Und? Fehlt irgendwas auf den Bildern?

Ein “geheimer” Star auf den Bildern ist sicherlich die Dalmatiner-Hündin von Tanja und Thomas. Ein sehr sehr liebes Tier, das höchsten ästhetischen Ansprüchen genügt und einen ganz neuen Aspekt von schwarz und weiß in die Bilder einbringt.

Die Schwester von Tanja war als Assistentin dabei; ohne sie wären die Bilder mit der Dalmatinerin auch deutlich schwieriger geworden. Durch die perfekte Hundebeaufsichtigung konnten sich Tanja und Thomas sehr gut auf das Shooting konzentrieren und mussten sich nicht um das Wohl der Hündin kümmern.

Genauso verhält es sich übrigens mit Kindern des Brautpaares! Ich kann nur empfehlen: Nehmt euch eine Vertrauensperson mit und lasst euch mit vollem Karacho und ohne doppelten Boden in das Shooting rein!

Wir starteten unser Shooting beim Lentos in Linz und fuhren anschließend in die alte Zuckerfabrik in Enns. Dort versuchte ich, “trashiger” zu fotografieren und das Thema “Hochzeitsbild” das eine oder andere Mal echt neu zu definieren.

Wir warteten die Dämmerung ab, ich baute meine mobile Lichtanlage auf und dann musste ich “ins Schwarze” schießen, denn beim Blick durch die Kamera sah ich nur die Dämmerung aber nicht die Gesichter des Brautpaares, weil die erst durch den Blitz der Lampe Licht erhielten. Doch wie hier zu sehen ist, hat der Blick auf das Kameradisplay dann überzeugt!

Tanja und Thomas sind bemerkenswerte Menschen, die kaum Vorbehalte haben. Ich hab wirklich viele sehr unkonventionelle Posings angeregt, welche von den Beiden umgesetzt wurden, ohne es groß zu hinterfragen. Das ist ein großer Vertrauensbeweis, für den ich sehr dankbar bin und der mir es ermöglicht hat, vieles auszuprobieren.

Es hat großen Schwung in das Shooting gebracht und echt “Flow” erzeugt, wir konnten Experimente ohne Vorurteile machen und das Urteil erst später (beim Bilder aussuchen) fällen! So entstehen einzigartige Bilder, die es vorher nicht gab!

Wir fotografierten bis zur völligen Dunkelheit und machten dann auch noch “ganz andere” Hochzeitsbilder. Das Ziel war, in die Bilderserie auch noch andere Aspekte einzubringen.

Intimität, Erotik, Nähe, Haut auf Haut.

Also öffnete Tanja ihr Haar und beide tauschten das Hochzeitsoutfit gegen Jeans und sonst nix. Nachdem es schon ganz dunkel war und meiner Lichtanlage die Akkuleistung ausging, musste ich mit ganz normalen Taschenlampen fotografieren, was überraschend tolle Bilder möglich machte.

Ich finde diese Bilder einfach grandios; sie zeigen sehr eindrücklich, was alles möglich werden kann, wenn man sich Zeit nimmt und das Hochzeitsshooting an einem Tag nach der Hochzeit durchführt.

Liebe Tanja, lieber Thomas – DANKE für euren Mut, eure Bereitschaft für Experimente und das große, mir entgegengebrachte  Vertrauen!

Lieber Blog-Leser: In diesem Blog findest du alle Bilder und Geschichten, die bei sogenannten “After-Wedding-Shootings” entstanden. Ich möchte damit den Beweis antreten, dass dieses “an einem anderen Tag fotografieren” die einzig wirklich gute Möglichkeit ist, besonders außergewöhnliche, liebevolle und innovative Hochzeitsfotografie hervorzubringen. “Nehmt euch die Zeit und Kraft eines neuen Tages!”

Text & Bilder: m-art-in arbeithuber

Laura & Stefan

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23. August 2010

Ich bin wirklich ein Glückspilz. Menschen zu einer Zeit begleiten zu dürfen, in der sie ein Fest der Zweisamkeit feiern, sich einander auf Ewig versprechen … Schon als ich die Hochzeitsshootings noch am Tag der Hochzeit machte, hatte ich das Privileg, ALS EINZIGER das Hochzeitspaar für ca. 1,5 Stunden ganz “privat” zu erleben. All das ist noch besser geworden, seit ich nur noch AfterWeddingShootings mache. Nun sind es mehr als drei Stunden, die mir das Brautpaar, entspannt & auf Wolke 7, in den Tagen nach der Hochzeit”schenkt”.

Dieses Zusammentreffen Brautpaar-Fotograf ist etwas Besonderes; ein emotionales Näherkommen, notwendig, um aus den Hochzeitsbildern viel mehr zu machen, als bloße Dokumentation: Ein Foto-Manifest zweier Liebender!

Wenn man als Fotograf nun das Glück hat, einem Paar wie Laura & Stefan zu begegnen, dann ist das Shooting eigentlich schon eine g´mahte Wies´n. Das Fotografieren selbst läuft wie von unsichtbarer Hand gesteuert – wichtig ist, was menschlich passiert.

Gerade bei den besonders emotionalen Shootings weiter…

Elke & Stephan

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23. August 2010

Ein toller Aspekt bei AfterWeddingShootings ist die Freiheit bei der Auswahl der Fotolocation(s). Romantisch, stylish, trashig – alles ist möglich – idealerweise mit Bezug zum Paar. Ich bin wirklich froh, nicht neben fünf anderen Brautpaaren bei absolut miesem Licht in botanischen Gärten fotografieren zu müssen – da hat das Shooting “danach” eine völlig andere Qualität!

Allerdings hat die Sache auch einen Haken: Wenn man als Fotograf eine Location erst einmal kennt, dann ist die Gefahr sehr groß, sich in Motivwahl und Posing zu wiederholen… Prompt meldet sich die ermahnende Stimme aus meinem Hinterkopf: “Obacht; wer gewohntes macht, ist gewöhnlich!”

Die Schaunburg bei Eferding zum Beispiel. Diese Location kenn´ ich wie die gähnende Leere meines Geldbörsels – da fällt es schwer, das kreative Rad mal wieder neu zu erfinden! Doch dann traf ich mit Elke und Stephan zusammen, die Gewohnheiten waren weggefegt, eine Welle der Inspiration überkam mich und wohl auch die beiden Protagonisten …

Eines der ersten Bilder entstand auf der Brücke zur Burg. Im Liegen. Ohne Unterlage. Ein Direkteinstieg, der gleich mal deutlich machte, wo es hingehen wird. Das stimmte uns weiter…

Petra & Martin

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8. Juli 2010

Eigentlich war das Fotoshooting von Petra und Martin am Tag der Hochzeit in aller Hergottsfrüh´ geplant. Doch dieser Herrgott kippte wohl eine ganze Badewanne aus und überschüttete das Brautpaar mit unzähligen Glückstropfen, jeder für sich eine kleine Taufe, ein kleines Willkommen im neuen Lebensabschnitt.

Einige Wochen später fanden wir dann endlich einen Tag, an dem das Wetter und unsere Terminpläne zusammen- spielten. Wir trafen uns in Steyr, wo die Hochzeit stattfand und begannen bei herrlichstem Sommerwetter unser Shooting.

Steyr ist eine grandiose Kulisse, die von purer Romantik bis Superstyle alle Arten von Bildern erlaubt. Nachdem ich vor meiner Selbstständigkeit in Wels 10 Jahre lang in Steyr gearbeitet und dort meine Ausbildung absolviert hatte, kenne ich die Stadt recht gut und finde mich immer wieder auf Anhieb zurecht.

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Silvia & Gottfried

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17. Juni 2010

Für die meisten Berufsfotografen, die sich mit dem Thema Hochzeit beschäftigen, gibt´s wohl 2 Horrorszenarien:

1. Du sitzt gemütlich in Italien bei einem Espresso und genießt die Sonne, als plötzlich das Handy schrillt, vibriert oder dir auf andere Weise den Moment versaut. Am anderen Ende der Leitung meldet sich eine Braut oder ein Bräutigam und sagt: “Hey, wir hatten doch 11:00 Uhr ausgemacht, WO BIST DU???”
2. Du wirst von einem Kollegen engagiert. Ja, das bereitet echt Stress. Du fühlst dich beobachtet, kontrolliert, ausgeliefert …

Aber wie ihr sicherlich wisst, verwandeln sich düstere Vorstellungen auch manchmal in strahlende Wirklichkeit. Ganz besonders, wenn die Entspanntheit beim Thema Hochzeitsfotografie so unendlich groß ist, wie bei Silvia und Gottfried!
Geheiratet haben die beiden ja schon im Herbst 2009, doch der Herbst ist auch die stressigste Zeit für eine Hochzeitsfotografin – daher wurde das Shooting kurzerhand in den Sommer des folgenden Jahres verschoben und dann aber wirklich richtig abgerockt …

Kennt ihr das, wenn sich im Puzzle eines Lebens die besten Teile wie von selbst einfügen und man alles bekommt, wenn man nichts will? Gottfried alias “Gotti” ist unerwartet in Silvias Leben getreten und plötzlich war alles am richtigen Platz.
Die beiden sind wie Eisen und Magnet. Sie ziehen sich an, halten zusammen und lassen einander nicht wieder los…

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Silke & Wolfgang

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1. Juni 2010

Alles begann mit Schlechtwetter und – soviel sei an dieser Stelle verraten – endete mit einem herrlichen, außergewöhnlichen Shootingtag. Silke und Wolfgang heirateten am 1. Mai 2010 und hatten unglaubliches Glück, denn trotz meteorologischer Vorhersage miesesten Wetters wurden alle von einem schönen Frühlingstag überrascht.
Das angekündigte Schlechtwetter brach aber dann gleich am Sonntag mit nicht enden wollendem Getöse über das Land herein und krallte sich fest, wie es normalerweise nur Steuerprüfer tun.
Es hörte tage- und wochenlang einfach nicht mehr auf zu regnen und so wurde das für den Montag nach der Hochzeit geplante Shooting zur Unmöglichkeit. Immer wieder vereinbarten wir Termine, die wir dann doch immer wieder aus gründen des “durchwachsenen” Wetters verschieben mussten.

 

Doch etwa einen Monat nach der Hochzeit kam der große Tag, es war der 5. Juni – ein herrlicher Sommertag mit allem, was ein entspanntes “AfterWeddingShooting” positiv bereichert: reichlich Sonne, die Ruine Schaunburg als Location, gute Stimmung aller Beteiligten und ein Blechschaden…

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Martina & Lukas

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27. Mai 2010

Ein außergewöhnlicher Tag mit außergewöhnlichen Menschen bei außergewöhnlich miesem Wetter: Der Shootingtag mit Martina & Lukas in Filzmoos. Die Vorgeschichte: Die beiden Linzer Ärzte hatten beschlossen, im Salzburgischen zu heiraten; die Wahl fiel auf ein “Alpen-Chalet” in Filzmoos. Diese schnuckelige Location mieteten die Beiden, um mit Eltern & Freunden drei Tage lang zu feiern. Der Plan war, am ersten Tag kirchlich, am zweiten standesamtlich und am dritten Tag quasi fototechnisch zu heiraten.
Es war im Mai 2010, wahrscheinlich einer der Monate, die die allermeisten “Regenminuten” aufweisen können. Doch die Beiden hatten Glück! Am Tag der kirchlichen Trauung schien die Sonne vom blauen Himmel und am nächsten, für die Standesamtliche reservierten Tag riss zwar Lukas drei Minuten vor dem Termin die Hose (welche dank Martinas Nähkünsten während einer Vollgasfahrt zum Standesamt rechtzeitig wieder heil war…), doch das Wetter war wieder perfekt.

Als ich am dritten Tag, der mit blauem Himmel begann gegen Mittag in Filzmoos aufkreuzte, fing es an zu regnen.
Und hörte nicht mehr auf.
Auf meine Frage, was wir denn nun tun sollten, zuckten die Beiden nur lässig mit den Schultern und meinten: “Na und? Wir fotografieren!”

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